DISTANCE "At The End Of All Things" (New Wave / Electro)
(Echozone)

Mit "At The End Of All Things" veröffentlichen DISTANCE am 14.Mai ihr erstes Album. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen Avalist, der in den 90ern mit dem Projekt MISANTROPHE einige Alben produzierte, und Rene, dessen Projekt ZERITAS in Kürze ebenfalls ein neues Album veröffentlichen wird.

DISTANCE zelebrieren auf ihrem Album hypnotischen Electro-Wave, fernab stampfender Beats und klischeebeladener Lyrics. Vielmehr bestimmen melancholisch-düstere Grundtöne mit einer extrem hohen Melancholie und Harmonie die 12 Songs des Albums. Die musikalische Nähe zu DE/VISION, DIORAMA oder Depeche Mode ist nicht überhörbar, allerdings klingt nichts nach billiger Kopie, sondern nach einer guten Essenz aus all den Einflüssen dieses Musikgenres von den 80er bis zum Heute. Nicht zuletzt durch die kongeniale Fusion der Stimmen beider Mitglieder erreichen die Songs eine einzigartige emotionale Tiefe. Besonders Stücke wie "Silent Days" oder "Riddle In The Grid" überzeugen durch tolle Atmosphären und eingängige Melodien. Auch ganz ruhige sanfte Töne sind auf "At The End Of All Things" zu finden. Mit "Sweetgirl", "Life" oder dem Song zum Albumtitel sind ganz düstere und auch schmerzhafte Klänge zu hören, die mich beim Hören wirklich begeistern, da die synthetischen Pianoklänge und die düsteren Synthies wirklich eine bedrückend schöne Stimmung erzeugen.

Dieses Album ist nicht unbedingt für die Clubszene gemacht, sondern gehört eher in die Genießerecke, in der die Musik für die düsteren oder harmonischen Momente steht. Echt gut und eine wirklich ernstgemeinte Empfehlung für alle Freunde des düsteren Electropop, für die es in der letzten Zeit wirklich nicht mehr viel Positives gab. Unbedingt mal antesten auf: www.myspace.com/soundsofdistance (michi)


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