KOMOR KOMMANDO "Oil, Steel & Rhythem" (Industrial / Noise)
(Alfa Matrix)

Sebastian R. Komor (ZOMBIE GIRL, ICON OF COIL, SQUAREHEAD) gibt uns mit seinem Soloprojekt KOMOR KOMMANDO mächtig auf die Ohren und macht dem Jahr 2011 richtig Dampf.

15 knallharte Industialtracks mit dem Hang zum Noise hat KOMOR KOMANDO für uns erschaffen, um die Tanzflächen der Clubs zum Glühen zu bringen. Es wird schonungslos gestampft, die Sounds werden hoffnungslos verzerrt, sodass die perfekte Grundlage für jeden Industrialabend der moderneren Gangart geschaffen ist. Sicherlich klingts an diversen Ecken ziemlich technoid, allerdings wird hier im Gegensatz zu vielen anderen "Billigacts" die Grundlage des Industrials nicht gänzlich vergessen. So gibt es viele originelle Samples, intelligente Breaks und Tempowechsel und sehr viele Beats klingen trotz aller hyper moderner Technik, so als ob die EBM Sounds der 80er Vorlage gewesen sind ("Triggerfinger"). Beim Stück "Predator" ist Sascha von KMFDM mit im Spiel und bietet hier eine der seltenen Gesangseinlagen auf dem sonst fast komplett instrumentellen Album. In der zweiten Hälfte des Albums verschwimmen die Tracks allerdings ein bisschen im stupiden Gestampfe und Gehacke, schade eigentlich, da der Anfang recht verheißungsvoll war... kann aber auch sein, dass es einfach schwierig ist, so ein Album komplett zu hören und mir die Konzentration verloren gegangen ist.

Bei der 2CD Edition gibt es zusätzlich satte 16 Remixe, bei denen sich Szenegrößen wie KMFDM, GRENDEL, XP8 oder KANT KINO zum Besten geben. Diese liegt mir allerdings nicht vor, allerdings vermute ich, dass diese doch arg technoid ausfallen wird. www.myspace.com/komorkommando (michi)



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