KALMAH "Swamplord" (Melodic Black/Death Metal) (Spikefarm) Hey, das Album fängt ja fast genauso an, wie das letzte von Eternal Tears Of Sorrow. Das macht gleich gute Laune und bringt Bonuspunkte. Und dann kristallisiert es sich auch heraus, 3 Gastmusiker von Kalmah sind bei E.T.O.S. tätig. Aber gleich von Kopie zu sprechen, würde dem Album nicht gerecht werden, denn Kalmah schlagen einen deutlich schnelleren und härteren Weg ein. Die Melodien fliegen einem nur so um die Ohren, ein Gitarrenlauf jagd den nächsten. Dazu kommt das ganze echt brutal rüber, wie Children of Bodom auf "Hatebreeder". Hier kann der Fan von harter, melodischer Mucke ohne Zweifel blindlings zuschlagen. Manchmal klingen die Finnen etwas zu verspielt in den Melodien, aber das ist dann als ihr Markenzeichen zu werten. Dabei zeigt sich wunderbar, welch' technische Fertigkeiten der Gitarrist Antti Kokko besitzt, dessen Melodien sich immer wieder packende, schnelle Duelle mit den Keyboardlinien liefern. Kein Album zum ausruhen, aber da die Jungs so schnell spielen, sind sie auch schon nach 36 Minuten fertig. Ihr dann aber bestimmt auch. (eller) |