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EM SINFONIA "Intimate portrait" (Death/Gothic/Doom Metal)
(Hammerheart)

Brian Griffin von den amerikanischen Todesmetallern Broken Hope hat mit Em Sinfonia ein Seitenprojekt gestartet, dass nach einer sehr erfolgreichen MCD nun ihr erstes volles Album herausbringt. Die Death Metal Wurzeln lassen sich dabei sowohl musikalisch als auch bei den teilweise auftretenden sehr tiefen Vocals nicht verleugnen, aber Em Sinfonia macht noch mehr aus als Death Metal. Die Songs sind allesamt eher im Mid-Tempo Bereich angesiedelt und schleppen sich auch das ein oder andere Mal ruhig durch die Landschaft. Tief gestimmte Gitarren bestimmen das Klangbild ebenso wie Keyboardmelodien und deren Einsatz zur symphonischen Untermalung der Songs. Nicht nur die Musik, auch der Einsatz einer weiblichen Stimme erinnert an die Anfänge der typischen Gothic/Death, Gut und Böse Kombination mit der Theatre of Tragedy erfolgreich durchstarteten. Allerdings sind Em Sinfonia nicht direkt mit den Norwegern zu vergleichen, da die Amerikaner deutlich mehr Death und Doom Metal Akzente in ihrer Musik beheimaten, und lassen sich somit auch nicht in die typische Gothic Metal Ecke schieben. Wer sich aber mit allen drei Spielarten des Metals anfreunden kann, stösst bei "Intimate portrait" auf ein ausgereiftes abwechslungsreiches, düsteres Werk, das die Ohren des Hörers in Verzückung versetzt. www.emsinfonia.com (eller)


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